Maden gehören seit Jahren zu den am häufigsten verwendeten Ködern im Angelsport. Dennoch zweifeln viele Angler zwischen großen Maden und kleinen Maden, auch Pinkies genannt. Beide haben ihre eigenen Vorteile und sind für verschiedene Situationen, Fischarten und Jahreszeiten geeignet.
In diesem Blog erfährst du, wann du dich für große Maden entscheidest, wann kleine Maden besser funktionieren und wie du das Maximum aus diesem beliebten Köder herausholst.
Was sind große Maden?
Große Maden sind die Larven der Nordlichen Schmeißfliege. Sie sind robust, fallen unter Wasser gut auf und bleiben lange aktiv. Aufgrund ihrer Größe sind sie hervorragend als Hakenköder für größere Fische geeignet.

Sie werden sowohl von Freizeitanglern als auch von Wettkampfanglern häufig verwendet und sind nahezu das ganze Jahr über einsetzbar.
Vorteile großer Maden
Große Maden haben verschiedene Vorteile:
- Sie fallen unter Wasser gut auf.
- Sie bewegen sich aktiv und ziehen schnell die Aufmerksamkeit von Fischen auf sich.
- Sie bleiben lange fest am Haken.
- Sie sind gut im Kühlschrank haltbar.
- Sie sind für größere Fischarten geeignet.
Für viele Angler sind große Maden die erste Wahl, wenn sie gezielt auf größere Weißfische oder Karpfen angeln.
Was sind Pinkies?
Pinkies sind kleinere Maden, die von der Grünen Schmeißfliege stammen. Aufgrund ihrer kompakten Größe werden sie oft als Futtermaden, aber auch als subtiler Hakenköder verwendet.

Besonders in kälteren Monaten oder in Gewässern, in denen Fische vorsichtig fressen, können Pinkies überraschend effektiv sein.
Vorteile von Pinkies
Pinkies bieten einige einzigartige Vorteile:
- Sie sättigen Fische weniger schnell.
- Sie sorgen dafür, dass Futterbälle schneller auseinanderfallen.
- Sie sind perfekt für kleine und vorsichtige Fische.
- Sie sind ideal während des Winters.
- Sie können einfach in großen Mengen zugefüttert werden.
Große Maden als Hakenköder
Wenn du gezielt auf größere Fische angelst, sind große Maden oft die beste Wahl.
Sie werden häufig verwendet für:
Brassen
Brassen nehmen problemlos mehrere große Maden gleichzeitig.
Karpfen
Auch kleinere Karpfen und Schuppenkarpfen lassen sich regelmäßig von einem Bund Maden verführen.
Großer Barsch
Eine einzelne oder doppelte große Made reicht oft aus, um größere Barsche auszuwählen.
Schleie
Schleie liebt Lebendköder und große Maden gehören zu den besten Optionen.
Pinkies als Hakenköder
Obwohl Pinkies vor allem als Futtermaden bekannt sind, eignen sie sich auch hervorragend als Hakenköder.
Besonders bei:
Kleiner Rotfeder
Durch die kleine Größe nehmen Rotfedern den Köder leichter auf.
Aland
Alande reagieren oft besser auf kleine, subtile Köderarten.
Winterangeln
Wenn Fische wenig aktiv sind, liefert ein kleiner Pinky regelmäßig mehr Bisse als eine große Made.
Große oder kleine Maden als Lockfutter?
Auch als Futter gibt es deutliche Unterschiede.
Große Maden
Große Maden bewegen sich länger am Boden und ziehen dadurch Fische aus größerer Entfernung an.
Sie werden oft verwendet, wenn du größere Fische am Platz halten möchtest.
Pinkies
Pinkies werden oft mit Grundfutter vermischt.
Durch ihre kleinere Größe verteilen sie sich schneller über den Boden und sorgen für mehr Aktivität, ohne dass Fische schnell gesättigt sind.
Für Wettkampfangler sind Pinkies daher oft unverzichtbar.
Welche Fischarten fängst du mit Maden?
Maden sind für nahezu alle Süßwasserfische geeignet.
Viele gefangene Arten sind:
- Rotfeder
- Brassen
- Schleie
- Schleie
- Karpfen
- Barsch
- Aland
- Gründling
Sogar einige Raubfische wie Barsch wollen gelegentlich eine Made beim Weißfischangeln aufnehmen.
Wann wählst du große Maden?
Große Maden sind meist die beste Wahl, wenn:
- du auf größere Fische angelst;
- du auffälligen Hakenköder verwenden möchtest;
- das Wasser trüb ist;
- Fische aktiv fressen;
- du einen robusten Köder brauchst.
Wann wählst du Pinkies?
Pinkies sind oft effektiver, wenn:
- du auf kleine Weißfische angelst;
- es Winter ist;
- Fische vorsichtig fressen;
- du Wettkampfangelst;
- du Futterbälle schneller wirken lassen möchtest.
Kannst du große Maden und Pinkies kombinieren?
Ja, und das passiert sogar regelmäßig.
Viele Angler verwenden Pinkies im Futter und angeln dann mit ein oder zwei großen Maden am Haken. So profitierst du von der Anziehungskraft beider Arten.
Eine weitere beliebte Technik ist die Kombination aus einer großen Made mit einem Pinky. Dies sorgt für zusätzliche Bewegung unter Wasser und kann an schwierigen Tagen den Unterschied machen.
Tipps zur Aufbewahrung von Maden
Um Maden so lange wie möglich frisch zu halten, ist eine gute Lagerung wichtig.
Bewahre sie auf:
- in einer gut belüfteten Schachtel;
- im Kühlschrank zwischen 2 und 5 Grad;
- trocken und sauber;
- aus direktem Sonnenlicht.
Auf diese Weise bleiben sie oft mehrere Wochen verwendbar.
Fazit
Es gibt keinen festen Gewinner, wenn es um große oder kleine Maden geht. Welche am besten funktioniert, hängt vollständig von den Umständen, der Fischart und deiner Angeltechnik ab.
Große Maden sind ideal als auffälliger Hakenköder für größere Fische wie Brassen, Karpfen und Schleie. Pinkies sind hingegen perfekt für vorsichtige Weißfische, Wettkampfangeln und als Zusatz zum Lockfutter.
Wenn du beide Arten mit an den Wasserrand nimmst, bist du auf nahezu jede Angelsituation vorbereitet und kannst einfach auf das Verhalten der Fische reagieren.