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Schleppangeln

Trolling ist eine dynamische Angeltechnik, bei der du Kunstköder langsam hinter einem fahrenden Boot schleppst, um Raubfische zu finden und zu fangen. Es ist eine der effizientesten Methoden, große Wasserflächen abzusuchen und aktive Fische wie Hecht, Zander und Forelle zu lokalisieren. Durch Variation von Geschwindigkeit, Tiefe und Köder kannst du auf das Verhalten der Fische reagieren und gezielt den Biss auslösen.

Trollingrute

Eine kräftige Rute von 2,10 bis 2,70 Meter mit genug Rückgrat, um harte Fluchten großer Raubfische abzufangen. Eine parabolische Aktion verteilt den Druck im Drill besonders gut.

Rolle oder Reel

Nutze eine Baitcaster oder Trollingreel mit hoher Schnurfassung und zuverlässiger Bremse. So kannst du größere Wobbler oder Swimbaits sicher führen, auch auf Tiefe.

Schnur und Vorfach

Eine geflochtene Schnur mit 20-30 kg Tragkraft bietet direkte Bisserkennung und starke Kraftübertragung. Kombiniere sie mit einem Nylon- oder Fluorocarbon-Vorfach, um Schläge besser abzufangen.

Kunstköder

Verwende Wobbler, Hardbaits oder Swimbaits mit unterschiedlichen Lauftiefen.

  • Flach laufende Köder: ideal für Uferzonen und flachere Seen.
  • Tief laufende Köder: perfekt für Zander in tiefen Seen oder Kanälen.
  • Passe Farben an das Wasser an: natürlich in klarem Wasser, auffällig in trübem Wasser.

Zubehör

Rutenhalter, Echolot und Polbrille machen das Trolling effizienter und komfortabler. Ein Echolot hilft dir, den Köder konstant in der richtigen Wasserschicht zu führen.

Tipps & Tricks

Variiere die Geschwindigkeit: Wechsle zwischen 3 und 5 km/h, um verschiedene Raubfische zu triggern.


Nutze mehrere Ruten: Decke mehrere Tiefen gleichzeitig mit Ködern ab, die unterschiedlich laufen.


Spiele mit dem Kurs: Kleine Richtungswechsel lassen den Köder beschleunigen oder abbremsen. Genau dann kommen oft die Bisse.


Kontrolliere die Aktion: Der Köder muss sauber laufen. Zu schnell lässt ihn kippen, zu langsam wirkt er leblos.


Nutze Paravan oder Downrigger: Ideal, um tiefer zu fischen, ohne schwerere Köder zu verwenden.